Skonto kann im Geschäftsalltag schnell einige Euro sparen. Gerade bei größeren Rechnungen lohnt es sich oft, innerhalb der angegebenen Frist zu zahlen und den angebotenen Nachlass mitzunehmen. Trotzdem ist vielen nicht sofort klar, wie hoch der tatsächliche Abzug ausfällt oder welcher Endbetrag am Ende überwiesen werden muss.
Mit einem Skonto Rechner lässt sich das innerhalb weniger Sekunden berechnen. Du gibst einfach den Rechnungsbetrag und den vereinbarten Skontosatz ein und erhältst sofort den korrekten Zahlbetrag.
Übersicht
Der Skonto-Rechner
Der Online-Rechner hilft dir dabei, den möglichen Skontoabzug schnell und unkompliziert zu berechnen. Das Tool ermittelt automatisch, wie viel Geld durch den Skontoabzug eingespart wird und welcher Betrag nach Abzug tatsächlich bezahlt werden muss.
Berechne schnell, wie viel Skonto vom Rechnungsbetrag abgezogen wird.
Besonders praktisch ist der Rechner bei größeren Rechnungen, mehreren offenen Zahlungen oder wenn du schnell prüfen möchtest, ob sich die Nutzung des Skontos lohnt.
Für Unternehmen: Lohnt es sich, einen Kredit aufzunehmen, um die Rechnung schnell zu begleichen und Skonto zu erhalten?
Rechne hier nach: Ausführlicher Skonto-Rechner für Unternehmen: Kredit vs. Skonto
Was ist Skonto?
Skonto ist ein freiwilliger Preisnachlass, den ein Verkäufer gewährt, wenn eine Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird. Dabei handelt es sich meist um wenige Prozent des Rechnungsbetrags.
Typisch sind Formulierungen wie:
„2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen“
Das bedeutet: Wenn du die Rechnung innerhalb dieser Frist bezahlst, darfst du den angegebenen Prozentsatz vom Rechnungsbetrag abziehen.
Skonto wird häufig im geschäftlichen Umfeld genutzt, kommt aber auch bei Handwerkern, Dienstleistern oder größeren Anschaffungen vor.
Welche Prozentsätze sind üblich?
Die Höhe des Skontos ist nicht gesetzlich festgelegt. In der Praxis haben sich aber einige typische Werte etabliert.
- 1 % bis 2 % sind besonders häufig
- 3 % kommen ebenfalls regelmäßig vor
- Höhere Werte sind eher selten
Gerade im B2B-Bereich wird Skonto oft genutzt, um schnelle Zahlungseingänge zu fördern.
Auch wenn wenige Prozent zunächst gering wirken, kann sich der Betrag bei hohen Rechnungen deutlich bemerkbar machen.
So funktioniert die Berechnung
Die Berechnung selbst ist grundsätzlich einfach. Der Skontosatz wird auf den Rechnungsbetrag angewendet. Anschließend wird der ermittelte Nachlass vom ursprünglichen Betrag abgezogen.
Rechnungsbetrag eingeben
Zunächst wird der vollständige Rechnungsbetrag eingegeben. Dabei handelt es sich um den ursprünglichen Gesamtbetrag der Rechnung.
Skontosatz festlegen
Danach wird der vereinbarte Prozentsatz eingetragen, beispielsweise 2 % oder 3 %.
Skontoabzug berechnen
Nun wird berechnet, wie viel Prozent des Rechnungsbetrags als Nachlass abgezogen werden dürfen.
Beispiel:
1.000 € × 2 % = 20 € Skonto
Neuen Endbetrag ermitteln
Im letzten Schritt wird der berechnete Skontobetrag vom Rechnungsbetrag abgezogen.
1.000 € − 20 € = 980 € Endbetrag
Rabatt und Skonto? So wird gerechnet
Rabatt und Skonto werden oft verwechselt, sind aber nicht identisch.
Rabatt wird direkt beim Kauf gewährt. Skonto dagegen ist an eine schnelle Zahlung gebunden.
Wenn beides vorkommt, wird normalerweise zuerst der Rabatt berücksichtigt und danach das Skonto berechnet.
Beispielberechnungen mit Skonto und Rabatt
Beispiel 1: Einfacher Skontoabzug
Rechnungsbetrag: 800 €
Skonto: 2 %
Berechnung:
800 € × 2 % = 16 €
Zu zahlender Betrag: 784 €
Beispiel 2: Höherer Rechnungsbetrag
Rechnungsbetrag: 3.500 €
Skonto: 3 %
Berechnung:
3.500 € × 3 % = 105 €
Zu zahlender Betrag: 3.395 €
Beispiel 3: Rabatt und Skonto kombiniert
Ausgangspreis: 2.000 €
Rabatt: 10 %
Skonto: 2 %
Zuerst Rabatt:
2.000 € − 10 % = 1.800 €
Danach Skonto:
1.800 € × 2 % = 36 €
Endbetrag: 1.764 €
Skonto-Fristen
Skonto gilt normalerweise nur innerhalb einer festgelegten Zahlungsfrist. Typisch sind:
- 7 Tage
- 10 Tage
- 14 Tage
Wird die Rechnung erst nach Ablauf dieser Frist bezahlt, entfällt der Anspruch auf den Skontoabzug.
Entscheidend ist meist der rechtzeitige Zahlungseingang.
Wer gewährt Skonto?
Skonto wird häufig von Unternehmen angeboten, die schnelle Zahlungseingänge bevorzugen.
Dazu gehören unter anderem:
- Großhändler
- Handwerksbetriebe
- Lieferanten
- Dienstleister
- Hersteller
Auch kleinere Unternehmen nutzen Skonto gelegentlich, um offene Forderungen schneller zu erhalten.
Wann gibt es Skonto und wann nicht?
Ob Skonto angeboten wird, entscheidet allein der Rechnungssteller. Ein automatischer Anspruch besteht normalerweise nicht.
Skonto wird oft gewährt:
- bei gewerblichen Rechnungen
- bei größeren Aufträgen
- bei Stammkunden
- wenn schnelle Zahlung erwünscht ist
Kein Skonto gibt es häufig:
- bei Privatkäufen
- bei bereits stark reduzierten Preisen
- wenn keine Skontovereinbarung auf der Rechnung steht
- bei verspäteter Zahlung
